Vegane Pizza – der gesunde Klassiker

vegane Pizza | Copyright © pizzaofentest.de

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Pizza ohne Käse aus der Tiefkühltruhe – die vegane Pizza ist bei den Discountern angekommen.

Wer sich über vegane Pizza in Foren oder Facebookgruppen über das Thema informieren möchte, muss mit einem leichten schmunzeln feststellen: Pizza ist eines der wenigen Gerichte an denen viele Neuveganer an den guten alten Käse wehleidig zurückblicken.

Aber natürlich hat klassischer Käse auf einer veganen Pizza keine Chance und deshalb gibt es inzwischen eine riesige Anzahl von tollen Rezepten für vegane Pizzaböden und -belägen im Internet.

Was ist überhaupt eine vegane Pizza?

Der große Wirbel rund um die vegane Pizza ist eigentlich mal wieder alles nur Marketingmasche. Denn die Grundzutaten der Pizza (ohne den Käse) sind schließlich von Natur aus erst mal vegan.

Der Teig besteht aus Mehl, Hefe, Olivenöl, Salz und Wasser.
Die Soße besteht aus Tomaten, Wasser, Zwiebeln, Olivenöl und Gewürzen

Wer jetzt einen Belag aus Gemüse wie Paprika, Zucchini, Zwiebeln oder Pilzen zusammenstellt, hat eine wundervolle vegane Pizza.

Wie wird der Käse ersetzt?

Die große Frage ist natürlich, ob unbedingt Käse auf die vegane Pizza drauf muss. Es gibt wirklich sehr leckere Rezepte, die völlig ohne auskommen.

Da wird dann mit Soßen, zum Beispiel mit Knoblauch gearbeitet. Oder auch Pasten, zum Beispiel aus Bohnen, die gut gewürzt werden.

Wer dennoch nicht verzichten möchte greift zu entsprechenden Ersatzprodukten, wie dem Käseschmelz. Hier ist allerdings ein wenig rumprobieren angesagt, denn beim überbacken, schmecken diese Ersatzprodukte nicht immer unbedingt toll.

Copyright © pizzaofentest.de

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Gibt es vegane Tiefkühlpizza?

Ganz offensichtlich haben es die Discounter geschafft auf den Zug mit aufzuspringen. Es gibt immer mehr vegan lebende Menschen und deshalb will man sich diese Käufergruppe nicht entgehen lassen.

Außerdem macht es sich ganz prima im Image, wenn der Discounthandel es schafft als Gesundheitsbewusstes Unternehmen wahrgenommen zu werden.

Die ersten Handelsketten haben also in ihr Sortiment schon mal das eine oder andere vegane Produkt mit aufgenommen. Da es allerdings bisher noch Aktionsware ist, steht zu vermuten, dass noch getestet wird, wie die Pizza bei den Kunden ankommt.

Vermutlich wird es aber in Zukunft immer häufiger solche Angebote geben, und der ein oder andere Einzelhändler wird sicher darüber nachdenken die Produkte ins Dauersortiment mit aufzunehmen.

Wie ist die Tiefkühlvariante im Vergleich mit selbstgmachter Pizza?

Die maschinell gefertigte Pizza ist natürlich nicht ansatzweise mit einer selbstgemachten Pizza im eigenen Pizzaofen zu vergleichen. Die Zutaten sind voll von Zusätzen, damit die Pizza in der Fabrik auch hergestellt werden kann und dann später im Backofen auch gelingt.

Wer vegan lebt, hat in der Regel auch ein gesundheitsbewusstes Verständnis von den Lebensmitteln, die er zu sich nimmt. Dazu passt es irgendwie nicht unbedingt Lebensmittel mit Zusatzstoffen in Form von Convenience Produkten zu sich zu nehmen. Hier scheiden sich allerdings die Geister. Je nach Lebens- und Ernährungskonzept, hat da jeder andere Vorstellungen.

Und wirkliche Kontrolle über die Zutaten hat man ja bekanntlich nur, wenn man auch selber einkauft, kocht und backt. Und auch da ist es schon schwer genug.

Für wen ist die vegane Pizza vom Tiefkühldiscounter?

Vermutlich sind auch nicht mal die wirklich vegan lebenden Menschen die Zielgruppe, sondern eher Gelegenheitskäufer, die gerne einmal etwas veganes bewusst probieren möchten. Vielleicht die große Gruppe der Vegetarier, die hier auch auf Käse verzichten können.

Was etwas schade ist, dass zwar eine vegane Pizza angeboten, bei den Zutaten dann aber auf Bio verzichtet wird. Hier kann man sicher den Kompromiss aus Preis und Umsetzung ablesen. Denn im Discounter sind die Menschen trotz aller gesunden Lebensweise vermutlich noch nicht bereit für eine vegane Bio Pizza 5,- € oder mehr zu zahlen.

Copyright © pizzaofentest.de

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Wie schmeckt das Ganze?

Erstaunlicherweise, war der Geschmack des probierten Discounter Variante sehr lecker. Der Spinat mit der Knoblauchsoße war gut abgestimmt und harmonisch.

Wer generell gerne mal unterschiedliche Pizzen ausprobiert um nicht immer das gleiche zu essen, wird nicht enttäuscht werden. Der Boden war kross, und die Zutaten nach wie vor saftig. Also eine klare Testempfehlung für Pizzafans, die offen für neues sind.

Um ein geschmacklich noch besseres Ergebnis als im heimischen Backofen zu erzeugen, sollte man auf einen Pizzabackofen zurückgreifen. Welcher wirklich geeignet ist, erfährt man im Pizzaofen Test.

Auch Tiefkühlpizza kann man hervorragend in einem Pizzamaker zubereiten und da die Garzeit viel kürzer ist, als in einem herkömmlichen Küchenofen schmeckt der Belag deutlich frischer. Das hat auch hervorragend bei der veganen Tiefkühlpizza funtioniert.

 

 

 

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